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  • Sport bei Stress: Balance statt Raubbau – so machst du es richtig

    „Warum fühle ich mich nach dem Sport oft noch kaputter als vorher?“ Dies ist der 6. Artikel einer Serie, die sich mit den Auswirkungen von Stress, Ernährung und Lebensstil auf deinen Körper beschäftigt. Heute erfährst du, warum Sport nicht immer das Wundermittel gegen Stress ist und wie du ihn nutzen kannst, ohne deinen Körper zu überfordern. Inhalt: Warum Sport Stress verstärken kann Was intensiver Sport mit deinem Körper macht Wie wichtig Bewegung wirklich ist: Fordern, aber nicht überfordern Was wir von Leistungssportlern lernen können Gesunde Bewegung: Was wirklich hilft Alltagstauglich und ohne Extraaufwand: Bewegung und Regeneration integrieren Regeneration gehört dazu: Entspanne wie ein Profi Kleine Veränderungen, große Wirkung: Bewegung ohne Aufwand Was du jetzt tun kannst Zusammenfassung: Balance statt Überforderung Warum Sport Stress verstärken kann Sport bei Stress kann Fluch oder Segen sein. Dein Körper reagiert auf jede Form von Belastung – auch auf Sport – mit der Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, aber zu viel davon kann deinen Körper übersäuern und überlasten: Übersäuerung durch intensives Training:   Dein Körper produziert bei starker Anstrengung Milchsäure, die den Säure-Basen-Haushalt ins Ungleichgewicht bringen kann. Und die meisten von uns sind sowieso schon komplett übersäuert. Schlechte Regeneration:   Zu wenig Ruhephasen zwischen den Einheiten können dazu führen, dass dein Körper nicht genug Zeit hat, sich zu erholen. Energieraub statt Energiegewinn:   Anstatt dich fitter zu fühlen, bist du müde und ausgelaugt – ein Zeichen, dass dein Körper überfordert ist. Was intensiver Sport mit deinem Körper macht Sport ist gut – aber nur, wenn du ihn richtig dosierst. Zu viel oder zu intensives Training kann dir mehr schaden als nützen: Übersäuerung des Körpers:   Intensive Anstrengung produziert Milchsäure, die dein Säure-Basen-Gleichgewicht belastet. Schwächung des Immunsystems:   Deine Abwehrkräfte leiden, weil dein Körper wichtige Mineralstoffe und Energie für die Regeneration braucht. Förderung entzündlicher Prozesse:   Überlastung kann Entzündungen im Gewebe auslösen, die Heilung behindern. Verlust basischer Vitalstoffe:   Kalorien, Eiweiß und Mineralstoffe wie Magnesium werden schneller verbraucht, als du sie ersetzen kannst. Stress für den Körper:   Intensive Belastung erhöht deinen Cortisolspiegel, was sich negativ auf deinen Stoffwechsel und deine Leistungsfähigkeit auswirkt. Langfristiger Abbau:   Viele wundern sich, warum ihre Gelenke nicht mehr mitspielen – das Ergebnis von zu wenig Regeneration und falscher Belastung - kombiniert mit sauerer Ernährung. Wie wichtig Bewegung wirklich ist: Fordern, aber nicht überfordern Sport ist keine Option, sondern ein Muss – aber mit Maß. Nicht nur für jetzt, sondern auch für später. Wachsen an Widerständen:   Bewegung, die fordert, aber nicht überfordert, stärkt Körper und Geist. Sie macht dich widerstandsfähig – physisch und mental. Sport startet deine körpereigenen Regenerationsprogramme:   Regelmäßiges Training aktiviert Prozesse, die für Zellreparatur und Muskelaufbau sorgen – ein echter Jungbrunnen für deinen Körper. Das Ziel:   Mit 95 Jahren noch locker aus dem Sessel aufstehen zu können. Dafür brauchst du Muskeln und Beweglichkeit. Und das gibt’s nicht umsonst. Regelmäßige Aktivität schützt vor Abbau:   Ohne Belastung werden Muskeln und Knochen abgebaut. Bewegung hält dich im wahrsten Sinne des Wortes jung. Schau dir mal ein Bein an, dem nach 6 Wochen der Gips abgenommen wird... Der perfekte Sturm: Sitzen, Schlemmen, Schwitzen – und dein Körper rebelliert: Der Supergau für deinen Körper heißt: den ganzen Tag sitzen (Übersäuerung) und ungesundes Essen in sich hineinschaufeln (Übersäuerung) und dann als Ausgleich exzessiven Sport am Abend (erneute Übersäuerung). Was wir von Leistungssportlern lernen können Leistungssportler wissen, dass Regeneration ein Teil des Trainings ist . Pausen sind essenziell, um Verletzungen vorzubeugen und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Auch für dich gilt: Essen nach dem Sport:   Ich persönlich esse nie vor dem Training  (äh, ich bin kein Leistungssportler :-))– meine Verdauung wäre beschäftigt, und ich hätte keine Energie fürs Training. Nach dem Sport ist ideal, um die Speicher aufzufüllen. Aber es gilt: Höre auf deinen Körper. Basische Fußbäder:   Ein Fußbad nach dem Training hilft, überschüssige Säuren loszuwerden, Muskelkater vorzubeugen und die Regeneration zu unterstützen. Gesunde Bewegung: Was wirklich hilft Nicht jede Sportart ist geeignet, um Stress abzubauen und deine Gesundheit zu fördern. Hier sind die besten Tipps für regeneratives Training : Sanfte Bewegung:   Yoga, Spaziergänge oder leichtes Joggen stärken den Körper, ohne ihn zu belasten. Routinen im Alltag:   Ein Laufband im Schritttempo unter dem Schreibtisch oder ein höhenverstellbarer Stehschreibtisch bringen Bewegung in deinen Tag, ohne extra Zeitaufwand. Krafttraining mit Maß:   Regelmäßiges, moderates Krafttraining baut Muskeln auf und verbessert die Körperhaltung. Dehnübungen und Faszienrollen:   Helfen, Verspannungen zu lösen und die Beweglichkeit zu erhalten.   Alltagstauglich und ohne Extraaufwand: Bewegung und Regeneration integrieren Bewegung und Regeneration müssen kein zusätzlicher Zeitfresser sein – du kannst sie locker in deinen Alltag integrieren: Fußbad unterm Schreibtisch:   Ein basisches Fußbad entspannt nicht nur, sondern unterstützt deinen Körper aktiv bei der Regeneration – während du deine E-Mails abarbeitest. Laufband statt Bürostuhl:   Mit einem Schreibtisch-Laufband bleibst du in Bewegung, ohne dass deine Produktivität leidet. Ideal für lange Telefonate oder das Checken von Berichten. Klimmzüge: Hänge dir eine Klimmzugstange an die Büro-/Badezimmertür und mache jedes Mal, wenn du sie durchschreitest einen Klimmzug. Mini-Workouts an der Kaffeemaschine Während der Kaffee durchläuft oder du darauf wartest, dass das Wasser für den Tee kocht, mach ein paar Kniebeugen oder Wadenheber. Das dauert nur ein paar Sekunden und bringt deinen Kreislauf in Schwung. Meeting in Bewegung: Walking Meetings Warum das nächste 1:1-Meeting nicht im Gehen abhalten? Bewegung fördert die Kreativität und ist oft produktiver als im Konferenzraum zu sitzen. Warten mit Plan: Balance-Übungen Stehst du in der Schlange beim Bäcker oder an der Kasse? Stell dich auf ein Bein und halte das Gleichgewicht. Nebenbei trainierst du deine Tiefenmuskulatur und deinen Gleichgewichtssinn. Stretching beim Zähneputzen Nutze die 2 Minuten, um dich leicht zu dehnen: Schenkelvorderseite, Waden oder Rücken. Du verbindest etwas Alltägliches mit einem kleinen Wellness-Moment. Tanz-Session während der Hausarbeit Staubsaugen, Wischen oder Abwaschen? Leg deine Lieblingsmusik auf und tanz nebenbei. Du verbrennst Kalorien, hebst deine Laune und machst den Alltag weniger langweilig. Pendelatmung im Stau Steckst du im Stau oder wartest auf Grün an der Ampel? Nutze die Zeit, um eine bewusste Atmung zu praktizieren. Tief durch die Nase einatmen, langsam durch den Mund ausatmen – reduziert Stress und bringt Sauerstoff ins System. Wasserflaschen als Hanteln Zwei Wasserflaschen (1,5 Liter) sind perfekte Ersatzhanteln für Bizepscurls oder Schulterdrücken, während du auf ein Zoom-Meeting wartest. Dynamisches Sitzen Nutze statt deines Bürostuhls einen Gymnastikball. Das fordert deine Rückenmuskulatur und verbessert automatisch deine Haltung. Dehnungen im Türrahmen Nutze Türrahmen für schnelle Schulter- oder Brustdehnungen, während du zwischen Räumen hin- und hergehst. Basenstrümpfe für die Nacht:   Du kennst sie schon aus dem letzten Artikel: Basenstrümpfe helfen dir beim Entsäuern, während du schläfst – zeitsparend und effektiv. Dir fällt bestimmt noch mehr ein: Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.   Regeneration gehört dazu: Entspanne wie ein Profi Nach dem Training ist vor der Regeneration – und die ist genauso wichtig wie die Bewegung selbst: Basische Bäder oder Fußbäder:   Helfen, Säuren über die Haut auszuscheiden und fördern die Entspannung. Ausreichend Schlaf:   Ohne genügend Erholung kann dein Körper weder Muskeln aufbauen noch Säuren abbauen. Gesunde Ernährung:   80 % deiner Ernährung sollten basisch sein, um deinen Körper zu unterstützen.   Kleine Veränderungen, große Wirkung: Bewegung ohne Aufwand Es sind oft die kleinen Entscheidungen, die langfristig den Unterschied machen: Treppe statt Lift:   Jedes Stockwerk zählt – und deine Beinmuskulatur wird es dir danken. Mit dem Fahrrad zur Arbeit:   Nicht nur gut für deinen Körper, sondern auch für die Umwelt. Mitarbeiter persönlich aufsuchen:   Anstatt zum Telefonhörer zu greifen oder eine Mail zu senden, geh zu ihnen. Das schafft Bewegung und fördert die Kommunikation. Kurzstrecken zu Fuß:   Erledige kleine Besorgungen in der Nähe zu Fuß statt mit dem Auto. Weitere Ideen, die leicht umsetzbar sind: Steh-Meetings: Verkürzen Besprechungen und sorgen für mehr Dynamik im Team. Dehnübungen während Telefonaten:   Nutze die Zeit, um deinen Rücken oder Nacken zu lockern oder marschiere auf dem o.g. Laufband. Kurze Spaziergänge in der Mittagspause:   Schon 10 Minuten an der frischen Luft verbessern deinen Stoffwechsel und reduzieren Stress.   Was du jetzt tun kannst Starte klein:   Mach jeden Tag 10 Minuten Bewegung – egal, ob es ein Spaziergang, Yoga oder ein Schreibtisch-Laufband ist und taste dich an die 10.000 Schritte ran. Hör auf deinen Körper:   Fühlst du dich nach dem Training erschöpft? Dann reduziere die Intensität oder mach eine Pause. Bleib dran:   Konstanz ist wichtiger als Intensität. Ein bisschen Bewegung jeden Tag ist besser als ein Marathon am Wochenende. Im nächsten Artikel erfährst du, wie du in der Schwangerschaft deinen Körper in Balance hältst – ohne zusätzlichen Stress. Ja, auch viele Männer bekommen in den Schwangerschaft einen Bauch. Der der Frauen ist nur meist schneller wieder verschwunden. Zusammenfassung: Sport bei Stress: Balance ist wichtiger als Intensität Bewegung ist essenziell, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Aber sie sollte fordern, nicht überfordern.  Kleine Veränderungen wie ein Stehschreibtisch oder moderates Krafttraining können langfristig Wunder wirken. Und vergiss nicht: Sport ist kein Wettkampf, sondern ein Weg zur Balance.

  • Schluss mit Coaching-Light: Warum tiefes Coaching mehr ist als Tools & Tipps

    Ich hab keinen Bock mehr auf Coaching-Light. Nicht, wenn jemand vor mir sitzt, dem die Tränen in den Hals gestopft wurden, bis er nicht mal mehr spürt, dass da Tränen wären. Nicht, wenn jemand 30 Jahre lang gelernt hat, still zu sein und dann ein Coaching-Werkzeug bekommt, um sich „besser zu fokussieren“. Nicht, wenn es in Wahrheit nicht darum geht, besser zu funktionieren , sondern überhaupt mal wieder zu fühlen, dass man lebt . Tiefes Coaching statt Performance-Tuning „Tiefes Coaching“ klingt vielleicht harmlos, ist es aber nicht. Es ist unbequem. Echt. Direkt. Tiefes Coaching bedeutet nicht: noch ein Tool. Noch ein Reflexionsbogen. Sondern: einen Raum zu betreten, in dem du nichts mehr leisten musst.   Ich hab Tools. Aber ich benutze sie nicht, um dich vom Schmerz wegzubringen, sondern hinein. Dorthin, wo die Wahrheit liegt. Wo Verbindung möglich wird. Ich hab was angefangen, das ich lange vor mir hergeschoben hab: Ich mach die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Nicht, weil ich’s muss. Nicht, um „besser zu coachen“. Sondern um Menschen zu begleiten, für die ein kluger Impuls nicht reicht. Was du in einem tiefen Coaching bekommst? Keinen Fahrplan. Kein Ziel. Keine Checkliste. Sondern: → Einen Raum, in dem du nicht mehr stark sein musst. → Eine Begleitung, die nicht deinen Schmerz „umgeht“, sondern ihn mit dir anschaut, spürt, hält. → Eine Haltung, die nicht fragt: „Wie geht’s weiter?“ Sondern: „Wie fühlt sich’s gerade an?“ Es geht um dich und gleichzeitig: Ich will nicht, dass du besser performst (als Nebeneffekt schon :-)). Ich will, dass du wieder fühlst, dass du lebst. Ich will EMDR nicht bloß „ressourcenorientiert“ begleiten. Ich will damit Trauma begegnen – nicht umgehen. Ich will die Schutzmauern nicht verstehen, sondern durchgehen. Und ja - nur, wenn du bereit bist. Warum ich das kann? Weil ich diesen Ort kenne. Nicht aus Lehrbüchern. Sondern aus meinem eigenen Weg. Ich weiß, wie es sich anfühlt, → zu funktionieren, obwohl innen längst nichts mehr geht. → zu glauben, das müsste so sein, weil es das eigene „normal“ ist. → sich selbst so lange zu halten, bis man nicht mehr weiß, wo man eigentlich ist. Coaching darf aufhören, nett zu sein. Wir brauchen nicht mehr Tools. Wir brauchen mehr Mut. Mut, da zu bleiben, wo es weh tut. Mut, nicht alles gleich aufzulösen. Mut, sich halten zu lassen - ohne Agenda. Weil wir uns sonst kaputt optimieren , nur um bloß keine Hilfe zu brauchen. Tiefes Coaching ist kein Service. Es ist eine Einladung. Eine Einladung, aufzuhören zu leisten. Und anzufangen zu leben. Nicht irgendwann. Jetzt.

  • Coaching jenseits der Oberfläche: Was ein Traum vom Scheiterhaufen mich gelehrt hat

    Coaching jenseits der Oberfläche: Was ein Traum vom Scheiterhaufen mich gelehrt hat   „ Ihr könnt mich töten. Aber ich lebe weiter. “ Was ein Traum mit Hexenverfolgung, Selbstkastration und moderner Wahrheit zu tun hat. Das war kein Traum, der einfach nur kommt und geht. Das war ein Einbruch. Ein Durchbruch. Ein kollektives Echo aus Jahrhunderten, durch meinen Körper, mitten in mein Jetzt. Ich hab gezögert, ob ich das hier teile. Weil es keine Anleitung ist. Kein Ratgeber. Ich teile es, weil es eine Erinnerung an dich ist. I had a dream Es war einer dieser Träume, die nicht einfach nur vorbeiziehen. Einer, der bleibt, der sich einbrennt. Ich war barfuß. Trug ein langes, weißes Kleid, das vom Dreck des Weges längst gezeichnet war. Meine Haare hingen schwer über meine Schultern. Die Hände gefesselt. Ich wurde zum Scheiterhaufen geführt. Um mich herum tobte eine Masse. Laut, voller Spott und Gier. Und doch war da keine Angst in mir. Kein Flehen. Keine Bitte um Gnade. Nur diese eine Stimme in mir. Klar. Fest. Ohne Zittern. Und ich schleuderte es ihnen entgegen: „Ihr könnt mich töten. Aber es ist zu spät. Es ist bereits alles in euch. Ich lebe weiter.“ Ich wachte auf wusste: Das war nicht einfach ein Traum. Das war eine Botschaft. Eine Erinnerung daran, dass es etwas in mir gibt, das nicht mehr verbrennen kann. Weil es längst Feuer war. Und seither frage ich mich (ersetze mich durch dich :-)): Wie oft habe ich mich selbst geknebelt, bevor es jemand anderes tun konnte? Wie oft habe ich meine Wahrheit zurückgehalten, aus Angst vor dem Scheiterhaufen der heutigen Zeit: Kommentare, Bewertungen, soziale Ächtung?Wie oft habe ich mich angepasst, obwohl in mir längst alles geschrien hat: Nicht noch einmal. Ich begleite heute Menschen, die diesen Ruf kennen. Die alles erreicht haben und plötzlich spüren, dass da mehr ist als Performance. Die nicht nur funktionieren, sondern sich erinnern wollen. An das, was sie mal waren. An das, was sie immer noch sind. An das, was sich nicht auslöschen lässt. Du bist nicht das Opfer. Du bist nicht die Schuld. Du bist auch nicht die Asche. Du bist das Feuer. Und du weißt es. PS für die, die sich erinnern wollen Ich verkaufe keine Coachings. Ich halte Räume. Für die, die zu viel erlebt haben, um sich noch länger kleinzumachen. Coaching jenseits der Oberfläche halt. Wenn du nicht mehr funktionieren willst, sondern dich erinnern, dann komm. Nicht, um etwas zu tun . Sondern um endlich zu sein .

  • Selbstreflexion Test: Ein Test, der dich herausfordert

    Inhalt: Warum dieser anonyme Selbstreflexion Test dich fordert Mach den Test – anonym & direkt Und jetzt? Was bedeutet dein Ergebnis? Glaubenssätze und Verhaltensmuster: Warum du bleibst, wo du bist Hör auf, dir mit Schaumbädern vorzumachen, dass alles okay ist Akzeptiere, was du nicht ändern kannst – und ändere, was du nicht akzeptieren willst Weiterführende Artikel – Wenn du mehr willst Funktionierst du noch – oder lebst du schon? Dein Kalender ist voll, deine To-do-Liste quillt über, und du weißt genau, was als Nächstes ansteht. Aber weißt du auch, warum du es tust? Wann hast du zuletzt wirklich innegehalten und dich gefragt: 👉  „Lebe ich eigentlich das Leben, das ich leben will – oder nur das, das ich mir aufgebaut habe?“ Warum dieser anonyme Selbstreflexion Test dich fordert Viele Reflexionstests kratzen nur an der Oberfläche. Sie stellen harmlose Fragen wie „Was ist dir wichtig im Leben?“  oder „Wie zufrieden bist du?“ . Nicht dieser. Dieser Test nimmt dir die goldene Mitte – du kannst dich nicht mit „neutral“ durchmogeln. Du wirst auf Fragen stoßen, die dich zwingen, innezuhalten und nachzudenken. Manche wirst du zweimal lesen müssen. 💡  Warum?  Weil echte Selbstreflexion unbequem ist . Sie wirft Licht auf das, was du vielleicht lieber nicht sehen willst. Er ist anonym. Du musst niemandem etwas beweisen. Nur dir selbst. Bist du bereit? Mach den Test – anonym & direkt 🎯  Keine Anmeldung. Kein Blabla. Nur klare Fragen, die dich herausfordern. 📌  Mach den Test jetzt und finde heraus, wo du wirklich stehst! Und jetzt? Was bedeutet dein Ergebnis? 💡 Wenn du den Test gemacht hast, frag dich: 🔹 Hat dich dein Ergebnis überrascht oder bestätigt? 🔹 Welche Frage hat dich besonders ins Grübeln gebracht? 🔹 Wo willst du ansetzen, um dein Leben bewusster zu gestalten? Falls du mehr über die Hintergründe erfahren willst, lies weiter! Glaubenssätze und Verhaltensmuster: Warum du bleibst, wo du bist Hast du dich jemals gefragt, warum du immer wieder dieselben Dinge tust – obwohl du eigentlich etwas anderes willst? Dahinter stecken Glaubenssätze und Verhaltensmuster , die sich tief in dir eingenistet haben. Dinge, die du nie bewusst entschieden hast, aber die dein Leben steuern: 🛑  „Ich muss mich erst beweisen, bevor ich mir eine Pause gönnen darf.“ 🛑 „Ohne mich läuft nichts – ich kann mir keine Schwäche leisten.“ 🛑 „Ich bin nur wertvoll, wenn ich produktiv bin.“ Das Problem? Du lebst nach einem inneren Drehbuch, das du nie selbst geschrieben hast. Und solange du es nicht infrage stellst, wirst du immer wieder dieselben Entscheidungen treffen. Genau das ist der Punkt, an dem du dich fragen solltest: Welche deiner Überzeugungen sind wirklich deine – und welche hast du einfach übernommen? Hör auf, dir mit Schaumbädern vorzumachen, dass alles okay ist Ein heißes Bad. Eine Massage. Ein Wochenende in den Bergen. Ja, das tut gut. Aber es ändert nichts an den eigentlichen Themen. Viele Menschen glauben, Selbstfürsorge sei die Lösung für ihre Unzufriedenheit. Selbstfürsorge ohne Selbstreflexion ist nur Kosmetik. 🔹  Du kannst dir noch so viele Auszeiten nehmen – wenn du nichts änderst, bleibst du genau da, wo du bist. 🔹 Du kannst 100 Stress-Management-Tipps ausprobieren – aber wenn du nicht verstehst, warum du dich in diesen Stress bringst, wird sich nichts ändern. Akzeptiere, was du nicht ändern kannst – und ändere, was du nicht akzeptieren willst Es gibt zwei Arten von Problemen: ✅ Die, die du ändern kannst. ✅ Die, die du nicht ändern kannst und daher akzeptieren.... Viele Menschen verschwenden Jahre damit, sich über Dinge aufzuregen, die sie nicht ändern können  – und vermeiden gleichzeitig die, die sie sehr wohl ändern könnten. 💡  Wo in deinem Leben kämpfst du gegen Dinge, die du eigentlich loslassen solltest? 💡 Und wo redest du dir ein, dass „es halt so ist“, obwohl du längst etwas ändern müsstest? Falls du merkst, dass du beides tust, dann ist hier dein nächster Schritt: Selbstreflexion. Weiterführende Artikel – Wenn du mehr willst Falls dich der Test zum Nachdenken bringt, findest du hier passende Artikel, die dich noch weiterbringen: 📌  Erfolgreich, aber innerlich leer – Warum du dich trotz Erfolg nicht erfüllt fühlst 👉Du funktionierst, aber spürst oft eine Leere? Hier erfährst du, warum das so ist – und was du tun kannst. 📌  Raus aus dem Hamsterrad : Wie du trotz Erfolg wieder echte Erfüllung findest 👉 Erfolge abhaken – aber nicht ankommen? Hier geht’s darum, wie du endlich das Gefühl bekommst, wirklich zu leben. 📌  Warum Work-Life-Balance nicht nur ein Mythos ist – So bringst du dein Leben als erfolgreicher Unternehmer wieder ins Gleichgewicht 👉 Wenn dein Test zeigt, dass du immer zwischen Business und Leben jonglierst, hilft dir dieser Artikel weiter. 📌  Erfolgreiches Stressmanagement : Was stresst dich wirklich – und was gibt dir Energie? 👉 Wenn Selbstreflexion zeigt, dass du ständig unter Strom stehst – hier erfährst du, was wirklich hilft. 📌  Glaubenssätze auflösen : Wie du die unsichtbaren Ketten sprengst und endlich echte Erfüllung findest 👉 Du hast gelernt, dass du „hart arbeiten musst“ oder „nicht schwach sein darfst“? Dann wird dieser Artikel dein Bild verändern. 📌  Akzeptieren, was man nicht ändern kann – und wie du den Kontrollwahn loswirst 👉 Manchmal ist der Schlüssel nicht, härter zu kämpfen – sondern loszulassen. Und jetzt? Der Test ist der Anfang. Die wahre Veränderung beginnt, wenn du dich entscheidest, die Erkenntnisse zu nutzen. Lass die Herausforderung nicht im Test stecken bleiben – nimm sie mit in deinen Alltag und überlege, wie du mehr von dem Leben leben kannst, das du dir wirklich wünschst. Fazit:  Selbstreflexion ist der erste Schritt, um sich selbst wirklich zu verstehen. Dieser Test hilft dir, dich zu fragen: „Bin ich da, wo ich sein will?“  Und wenn nicht, ist es Zeit, etwas zu ändern. Und natürlich gilt: Wenn du magst – ich bin für alle Schandtaten bereit. 😉

  • Selbstoptimierungswahnsinn

    Ich will 6 Kilo abnehmen. Zwei davon wollte ich seit Jahren loswerden. Hat nicht geklappt. Dafür hab ich in zwei Monaten vier neue gesammelt. Jetzt steh ich da. Mit sechs. Und ’nem schlechten Gewissen obendrauf. Was ich mache? Weiterfressen. HIIT? Ausgelassen. Beckenboden? Gestrichen. Atmen? Falsch. Entspannen? Haha. Vitamin D? Vergessen. Vitamin B? Vielleicht B wie Bullshit. Folsäure? Liegt im Schrank. Neben meinem Idealbild. Omega 3, Proteinpulver, Kollagen...Ich spare uns den Rest. Und dann sagen sie: „Das sind doch nur Kleinigkeiten. Mach doch jeden Tag fünf Minuten.“ Fünf Minuten hier, zehn da und plötzlich arbeite ich 8 Stunden an mir selbst. Neben meinem eigentlichen Job. Selbstoptimierung - die schönste Falle der modernen Zeit? Ich steh morgens auf und hab schon versagt. Nicht meditiert, nicht bewegt, nicht perfekt geatmet. Die Struktur soll mir helfen? Sie macht mich fertig. Ich will nicht NOCH besser funktionieren. Ich will mich endlich wieder spüren. Nicht als wandelnde To-do-Liste, sondern als Mensch. Und jetzt kommt’s: Ich soll diesen ganzen Selbstoptimierungs-Irrsinn auch noch auf LinkedIn kommentieren, um Kunden zu gewinnen. Stell dir das mal vor. Ich schaff’s nicht mal, mein Magnesium regelmäßig zu nehmen, aber ich soll clever in die Kommentarspalte grätschen, während mein Nervensystem längst „Game Over“ ruft.   Ich schreibe das hier nicht, um Tipps zu geben. Nicht, um irgendwen zu motivieren. Und schon gar nicht, um zu performen. Ich schreibe das, weil es einfach so ist. Weil es raus musste. Weil ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin, die morgens aufwacht und sich im eigenen System verliert. Vielleicht geht’s dir auch so. Und falls ja, dann weißt du: Es geht nicht um Disziplin. Sondern um Würde.

  • Eine Liste moderner Kompensationsstrategien

    Symptombekämpfung mit Glitzer: Warum du nicht defekt bist – sondern verletzt   Du rennst, optimierst, funktionierst – und fühlst dich trotzdem leer? Willkommen in der Welt der Kompensation. In diesem Artikel nehme ich dich mit in meine persönliche Geschichte und zeige dir, warum die wahren Antworten nicht im nächsten Tool, sondern in echter Verbindung liegen. Was tun wir nicht alles: 🧠 Produktivität & Kontrolle To-Do-Listen, Zeitmanagement-Apps, Notion-Overkill 5AM-Club, Miracle Morning, Deep Work Fokus-Booster, Pomodoro-Timer Hustle Culture als Identität „Ich funktioniere halt“ 🏋️‍♀️ Sport & Körperkontrolle HIIT, Kraftsport, Calisthenics, CrossFit Functional Training, Military Workouts, Bootcamp Yoga (Power, Hot, Vinyasa – nicht unbedingt Yin…) Pilates, Barre Workout Dehnroutine, Mobility-Flows Triathlon, Marathon, Ultramarathon Biohacking durch Bewegung 🥗 Ernährungsreligionen Keto, Paleo, Vegan, Vegetarisch Intervallfasten (16:8, OMAD, 5:2) Clean Eating, Whole30 Basenfasten, Buchingerfasten, FDH, Halbfasten Carnivore Diet, Raw Food, Frutarisch Ayurveda-Diäten, TCM-Ernährungslehre High-Protein, Low-Carb, No-Carb, Glutenfrei (auch ohne Intoleranz) „Intuitives Essen“ – als neues Kontrollkonzept Smoothie-Cleanses, Saftkuren 📱 Digitale Kompensation Scrollen auf Instagram, LinkedIn, TikTok – unter dem Label „Inspiration“ Content-Produktionen: „Wenn ich mich schon nicht spüre, poste ich wenigstens was.“ Likes als Mini-Dopamin-Infusion Kommentieren, um relevant zu wirken – nicht, um Verbindung zu fühlen WhatsApp-Stories als Mini-Ablenkungsdroge 💸 Konsum & Selbstinszenierung Shoppen: „Weil ich’s mir wert bin“ (oder leer bin) Interior-Optimierung: Wenn schon nicht innen aufgeräumt, dann wenigstens außen Kosmetik, Selfcare, Schönheits-OPs, Anti-Aging-Wahn Spiritual Shopping: Räucherstäbchen, Kristalle, Mondkalender Persönlichkeitsentwicklung als Konsumgut 🧘 Wellness & "Achtsamkeit" als Flucht Meditations-Apps ohne Präsenz Breathwork-Highs ohne Integration Soundbath statt echter Stille Retreats als Flucht aus dem Alltag Kakaozeremonien – ohne echten Kontakt 🎓 Wissen, Wissen, Wissen Onlinekurse, Fortbildungen, Zertifikate Bücherstapel statt Selbstkontakt Masterclasses, Webinare, Podcasts Coachingausbildungen als Kompensation von Selbstwertzweifeln   Ich hab fast alles ausprobiert. Und weißt du, was mich davon wirklich weitergebracht hat? Nix. Es waren Pflaster. Sorgfältig geklebte Pflaster auf ein inneres Vakuum. Kurzfristige Beruhigung. Ein bisschen Funktionieren in hübsch. Ich war ständig auf der Suche. Und gleichzeitig ständig auf der Flucht. Weiterlaufen. Immer weiter. Bloß nicht stillstehen. Bloß nicht fühlen. Und dabei ist alles da. In mir. Nicht in der nächsten Methode. Nicht im nächsten Retreat. Nicht im nächsten Coaching. Die Wurzel heißt: Bindung. Nicht Strategie. Nicht Optimierung. Nicht Disziplin. Heute weiß ich: Was heilt, ist echter Kontakt. Mit mir. Mit dir. Mit dem Leben. Nicht mehr rennen. Stehen bleiben. Da sein. Du willst raus aus dem Funktionieren und rein in echten Kontakt? Dann kontaktiere mich, wenn es sich richtig anfühlt für dich. Ein echter Raum für dich. Zum Spüren. Zum Sein. Zum Aufatmen.

  • Stress im Kopf abbauen: 5 Wege, deinen Geist zu entlasten

    Nachdem wir uns in den vorherigen Artikeln mit körperlicher Entlastung beschäftigt haben, richten wir heute mit dem 3. Artikel den Fokus auf deinen Kopf: Wie du mentalen Stress reduzierst . Inhalt: „Mein Kopf ist ständig voll – wie werde ich diesen Stress los?“ Was Stress im Kopf anrichtet Stress im Kopf abbauen: 5 Wege für einen klaren Geist Nutze meine kostenlosen Tools für innere Balance Warum Stress auch deinen Körper belastet Akzeptanz: Der erste Schritt, um Stress loszulassen Stress abbauen ist nur der Anfang Einfach beginnen: Akzeptanz und Balance Zusammenfassung: Stress abbauen, Kopf entlasten, Energie zurückgewinnen „Mein Kopf ist ständig voll – wie werde ich diesen Stress los?“ Dein Kalender ist voll, deine To-Do-Liste endlos, und dein Kopf fühlt sich an, als wäre er permanent im Hochleistungsmodus. Willkommen im Club der Überforderer! Mentale Überlastung, ist nicht nur ein Energieräuber – er kann langfristig auch deinen Körper aus dem Gleichgewicht bringen. Wenn du ständig auf Hochtouren läufst, bleibt dein Körper in einem chronischen Alarmzustand. Das Ergebnis? Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und sogar körperliche Beschwerden wie Verspannungen oder Verdauungsprobleme.   Doch keine Sorge: Hier erfährst du, wie du in wenigen Schritten deinen Kopf frei bekommst – und warum es so wichtig ist, deinen Stress ernst zu nehmen. Was Stress im Kopf anrichtet Stress ist nicht nur ein Gefühl – er löst in deinem Körper eine Kettenreaktion aus. Dein Nervensystem schaltet in den „Überlebensmodus“, deine Atmung wird flach, dein Herzschlag schneller. Diese Mechanismen sind überlebenswichtig, wenn du vor einem Säbelzahntiger fliehen musst. Aber wenn dein Kopf permanent voll ist, bleibt dein Körper in diesem Zustand hängen. Was das bedeutet: Dein Cortisolspiegel steigt:   Das Stresshormon sorgt dafür, dass du Energie bereitstellst. Aber langfristig macht es dich müde und ausgelaugt. Dein Körper wird sauer:   Stress gehört zu den unsichtbaren Säuretreibern. Dein Stoffwechsel gerät aus der Balance, und Übersäuerung kann folgen. Symptome wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Muskelschmerzen können die Folge sein. Stress im Kopf abbauen: 5 Wege für einen klaren Geist 1. Die 4-7-8-Atemtechnik – Dein Notfallplan gegen Stress Manchmal braucht dein Kopf nur einen Moment, um durchzuatmen. Diese einfache Atemtechnik hilft dir, innerhalb von Sekunden Stress loszulassen: Atme 4 Sekunden lang ein. Halte den Atem 7 Sekunden lang an. Atme 8 Sekunden lang aus. 👉 Wiederhole das 3–5 Mal. Diese Technik beruhigt dein Nervensystem und signalisiert deinem Körper: „Alles ist unter Kontrolle.“ 2. Schreib es dir von der Seele – Das 5-Minuten-Journal Ein überfüllter Kopf braucht ein Ventil. Schreiben hilft, Gedanken zu entlasten und Klarheit zu schaffen. ✍ So geht’s: ✔ Schreibe morgens & abends 5 Minuten lang alles auf, was dich beschäftigt. ✔ Egal ob To-Dos, Sorgen oder wirre Gedanken – sie müssen raus. ✔ Danach: Zettel weglegen – dein Kopf ist entlastet. 3. Bewegung für den Kopf – Geh eine Runde spazieren Bewegung ist das beste Anti-Stress-Mittel.  Ein 20-minütiger Spaziergang wirkt oft wie ein Reset für den Kopf . 🚶‍♂ Was hilft am besten? ✔ Spaziergang in der Natur – am besten ohne Handy ✔ Einfache Dehnübungen zwischendurch ✔ Ein paar Kniebeugen oder Jumping Jacks für schnelle Entlastung 👉 Warum es wirkt:  Dein Körper baut Stresshormone ab, während dein Geist sich sortieren kann. 4. Mini-Rituale in den Alltag einbauen Kleine Rituale helfen, deinen Tag zu strukturieren und Stress zu reduzieren: Morgens: Starte mit 5 Minuten Atemübungen oder einer kurzen Meditation. Mittags: Verbringe deine Pause offline – ohne Handy oder E-Mails. Abends: Beende den Tag mit einem basischen Fußbad, das nicht nur den Körper entspannt, sondern auch Stress-Säuren abbaut. 👉 Warum es wirkt:  Dein Kopf verbindet diese Routinen mit „Pause-Modus“ – und lernt, schneller zu entspannen. 5. Digital Detox – Dein Kopf braucht Pausen Ständige Benachrichtigungen, E-Mails und Social Media halten dein Kopfkino am Laufen. Gib deinem Geist Pausen von der digitalen Reizüberflutung. 💡 Praktische Tipps: ✔ 1 Stunde vor dem Schlafen  kein Handy oder Laptop ✔ Morgens  erst nach dem Frühstück aufs Handy schauen ✔ Apps mit Fokus-Modus  nutzen (z. B. Bildschirmzeit-Einstellungen) 👉 Warum es wirkt:  Dein Kopf kann sich nur entspannen, wenn er nicht ständig auf „Alarmbereitschaft“ programmiert wird. Einen ausführlichen Artikel findest du auch hier: erfolgreiches Stressmanagement Nutze meine kostenlosen Tools für innere Balance Wenn du die Akzeptanz vertiefen und deinem Geist Raum geben möchtest, probiere diese einfachen Übungen: Herzkohärenzübung : Sie bringt deinen Körper und Geist in Einklang und hilft dir, Stress direkt zu regulieren. Metta-Meditation : Lerne, dich selbst und andere mit mehr Mitgefühl zu betrachten. Das bringt Ruhe und Klarheit in deinen Alltag. Gefühlskompass : Nutze dieses Tool, um deine Emotionen besser zu verstehen und den Widerstand gegen sie aufzulösen. Alle Übungen sind einfach & effektiv – und komplett kostenlos!   Warum Stress auch deinen Körper belastet Stress ist nicht nur eine mentale Belastung – er hat handfeste Auswirkungen auf deinen Körper: Muskelschmerzen und Verspannungen  durch erhöhte Muskelanspannung. Schlafprobleme, weil dein Geist nicht abschalten kann. Verdauungsprobleme durch die ständige Aktivierung deines Stresssystems. Übersäuerung: Stress gehört zu den unsichtbaren Säurequellen. Ohne Ausgleich gerät dein Stoffwechsel aus dem Takt, und dein Körper verliert die Balance. Deshalb gilt: Wenn du deinen Kopf entlastest, entlastest du auch deinen Körper. Doch das ist nur die eine Seite. Die andere? Deine Ernährung.   Viele der Probleme, die Übersäuerung verstärken, werden von der Lebensmittelindustrie befeuert. Zucker, Konservierungsstoffe und leere Kalorien stecken in fast allen verarbeiteten Produkten – oft sogar da, wo du es nicht erwartest. Warum? Weil die großen Konzerne gewinnmaximiert arbeiten – und je süßer oder verlockender ihre Produkte, desto mehr kaufen wir. Kein Wunder also, dass es so schwer ist, gesunde Entscheidungen zu treffen, wenn uns an jeder Ecke Bäcker, Fast-Food-Ketten und Snacks im Supermarkt locken. Aber genau hier setzt du an: Mit klarem Bewusstsein und kleinen, kraftvollen Schritten raus aus diesem Teufelskreis.   Akzeptanz: Der erste Schritt, um Stress loszulassen Bevor du beginnst, etwas zu ändern, gilt es, den gegenwärtigen Zustand zu akzeptieren. Oft kämpfen wir innerlich gegen das, was ist – und das verstärkt den Stress nur noch. Eckhart Tolle bringt es perfekt auf den Punkt: „Sage immer JA zum gegenwärtigen Moment . Was könnte sinnloser sein, wahnsinniger sein, als inneren Widerstand gegen etwas, das bereits ist? Was könnte verrückter sein, als dem Leben, das jetzt und immer jetzt ist, Widerstand zu leisten? Gib dich dem hin, was ist. Sage JA zum Leben – und erkenne, wie das Leben plötzlich für dich arbeitet anstatt gegen dich.“ Statt dich gegen deinen Stress zu stemmen, erlaube ihm, für einen Moment da zu sein. Akzeptanz heißt nicht, aufzugeben – sie bedeutet, die Energie, die du fürs Kämpfen verschwendest, für Lösungen einzusetzen. Solange du einen Zustand, eine Eigenschaft, eine Handlung, ein Gefühl, einen Gedanken von dir noch weghaben willst, bist du nicht in der Akzeptanz.   Was jetzt? Stress abbauen ist nur der Anfang Stress im Kopf abbauen ist der erste Schritt zu einem klaren Geist und einem gesunden Körper. Doch Stress hat nicht nur mentale Auswirkungen – er bringt deinen gesamten Körper aus der Balance. Stress macht sauer , und das bedeutet: Dein Stoffwechsel gerät ins Ungleichgewicht, Säuren können nicht ausreichend abgebaut werden, und dein Körper leidet darunter. Doch Stress im Kopf ist nicht das einzige Problem. Deine Ernährung und dein Lebensstil entscheiden maßgeblich darüber, wie gut dein Körper mit Stress umgehen kann. Einfach beginnen: Akzeptanz und Balance Manchmal liegt die größte Veränderung in den kleinsten Schritten. Akzeptiere, wo du gerade stehst, und nutze Werkzeuge wie Atemübungen, Spaziergänge oder meinen Gefühlskompass, um Klarheit zu schaffen. Setze auf eine basische Ernährung , um Stress im Kopf & Körper auszugleichen. Im nächsten Artikel erfährst du, wie du mit basischer Ernährung nicht nur mentalen, sondern auch körperlichen Stress reduzierst. Zusammenfassung: Stress abbauen, Kopf entlasten, Energie zurückgewinnen Stress im Kopf abbauen bedeutet, dir bewusst Pausen zu gönnen und deinen Alltag so zu gestalten, dass dein Geist und Körper zur Ruhe kommen können. Doch das allein reicht nicht – wenn du deine Ernährung nicht umstellst, bleibt dein Körper in der Überforderung. Ich kann es einfach nicht oft genug wiederholen. Stress macht sauer, und dieses Ungleichgewicht hat langfristige Folgen für deine Gesundheit. Fang mit kleinen Schritten an, aber geh den entscheidenden Schritt: Setz auf eine basische, natürliche Ernährung, um deinem Körper die Grundlage für echte Balance zurückzugeben. Ich bin neugierig: Welche Techniken helfen dir, mentalen Stress abzubauen? Teile deine Erfahrung in den Kommentaren

  • Lebensrad Vorlage: So bringst du dein Leben wieder ins Gleichgewicht

    Inhalt: Was ist das Lebensrad und warum ist es so beliebt? Warum Balance eine Illusion ist So füllst du deine Lebensrad Vorlage aus – Schritt für Schritt Das Lebensrad in der Praxis: Zwei Beispiele Tipps, um dein Lebensrad sinnvoll zu nutzen Häufige Fehler bei der Lebensrad Vorlage – und wie du sie vermeidest Kostenlose Lebensrad Vorlage herunterladen Fazit: Bring dein Leben ins Rollen Hast du manchmal das Gefühl, dass in deinem Leben irgendwas nicht rund läuft ? Willkommen im Club. Die Lebensrad Vorlage , auch bekannt als Rad des Lebens (wheel of life) Vorlage , ist ein beliebtes Tool, das dir hilft, die verschiedenen Bereiche deines Lebens unter die Lupe zu nehmen – von Karriere über Familie bis hin zu deiner Gesundheit . Aber Achtung: Dieses einfache Diagramm kann dir mehr verraten, als dir lieb ist . 📌 In diesem Artikel erfährst du: ✔ Was das Lebensrad ist und warum es so effektiv ist ✔ Wie du es richtig ausfüllst – Schritt für Schritt ✔ Warum Balance eine Illusion ist und was wirklich funktioniert ✔ Bonus:  Am Ende kannst du dir eine kostenlose Lebensrad Vorlage herunterladen, die dich direkt ins Handeln bringt. Was ist das Lebensrad und warum ist es so beliebt? Das Lebensrad ist ein Werkzeug aus dem Coaching, das dir hilft, dein Leben in verschiedene Lebensbereiche aufzuteilen. Klassisch sind es acht Bereiche wie: Karriere und Beruf Deine Karriere läuft super, aber bist du wirklich zufrieden?  Erreichst du deine Ziele oder hetzt du einfach nur weiter ohne Sinn und Ziel? Oder hast du das Gefühl, dich immer weiter abzuhetzen, ohne anzukommen? Finanzen Geld regiert die Welt, aber regiert es auch dein Leben? Fühlst du dich sicher oder bist du ständig gestresst, weil du nie genug hast? Gesundheit Dein Körper ist dein Zuhause. Ignorierst du die Warnzeichen oder sorgst du dafür, dass du langfristig gesund bleibst? Familie und Freunde Wie oft nimmst du dir wirklich Zeit für die Menschen, die dir wichtig sind? Beziehungen brauchen Pflege, sonst verblassen sie. Partnerschaft und Liebe Liebst du noch oder funktionierst du nur? Deine Beziehung sollte dich stärken, nicht auslaugen. Persönliche Entwicklung Wann hast du das letzte Mal etwas Neues gelernt? Coaching und persönliche Entwicklung sind keine Luxusgüter, sondern Wege, um echte Zufriedenheit zu erreichen. Wachstum ist kein Luxus, sondern lebenswichtig. Freizeit und Hobbys Hast du noch Raum für Spaß, Kreativität und Dinge, die nur dir Freude machen? Oder hast du das längst aus deinem Kalender gestrichen? Spiritualität Egal, ob Glaube, Natur oder Achtsamkeit – wie verbunden fühlst du dich mit etwas Größerem als dir selbst? Du kannst selbstverständlich auch eigene Lebensbereiche auswählen. 📌 Deine Aufgabe:  Bewerte jeden Bereich auf einer Skala von 1 bis 10 und sieh sofort, wo es hakt. Das Lebensrad macht Ungleichgewichte sichtbar – und genau deshalb ist es so wirkungsvoll. Aber warum funktioniert es? Ganz einfach: Es bringt Struktur in ein chaotisches Gefühl. Statt dich im Kreis zu drehen, siehst du schwarz auf weiß, wo du ansetzen kannst. Warum Balance eine Illusion ist 👉 Perfekte Balance gibt es nicht. 👉 Wenn du versuchst, überall 100 % zu geben, wirst du ausbrennen. Die Wahrheit? Es geht nicht darum, überall perfekt zu sein, sondern darum, zu wissen, was jetzt am dringendsten deine Aufmerksamkeit braucht. 📌 Vielleicht ist es deine Gesundheit, die du jahrelang hinten angestellt hast. 📌 Vielleicht ist es deine Beziehung, die im Chaos deines Alltags untergeht. Das Lebensrad ist kein Ziel – es ist ein Werkzeug. Es zeigt dir, wo dein Fokus hingehen sollte – und das ändert sich ständig. So füllst du deine Lebensrad Vorlage aus – Schritt für Schritt Hol dir die Lebensrad Vorlage. Am Ende dieses Artikels findest du eine kostenlose Lebensrad Vorlage, die du direkt ausdrucken kannst. Alternativ kannst du ein Blatt Papier nehmen und selbst einen Kreis zeichnen. Teile den Kreis in 8 Bereiche. Jeder Abschnitt steht für einen Lebensbereich. Du kannst die klassischen acht Bereiche nutzen oder deine eigenen erstellen, z. B. „Selbstfürsorge“ oder „Kreativität“. Bewerte jeden Bereich. Überlege dir für jeden Bereich, wie zufrieden du aktuell bist. 1 bedeutet „Katastrophe“, 10 heißt „Alles läuft wie geschmiert“. Verbinde die Punkte. Trage die Werte in dein Lebensrad ein und verbinde sie miteinander. So entsteht eine grafische Darstellung deiner Zufriedenheit. Du siehst sofort, wo du ansetzen kannst, um Coaching-Ziele zu erreichen und langfristig zufrieden zu sein. Fokus finden. Frage dich: Welcher Bereich braucht JETZT Aufmerksamkeit? Und was kannst du tun, um ihn zu verbessern? Das Lebensrad in der Praxis: Zwei Beispiele 📌 Beispiel 1: Der Karriere-Junkie Markus ist Unternehmer und bewertet seinen Job mit einer 10 . Doch seine „Familie & Freunde“  stehen auf einer 3 . Kein Wunder, dass seine Frau ihn als emotional abwesend beschreibt. 👉 Sein Fokus:  Mehr Zeit mit der Familie verbringen, Handy abends ausschalten. 📌 Beispiel 2: Die multitaskingfähige Mutter Anna, Mutter von zwei Kindern, bewertet „Freizeit & Hobbys“ mit einer 2 . Sie erkennt: „Ich habe keine Zeit für mich.“ 👉 Ihr Fokus:  Jede Woche eine Stunde für Yoga oder Spaziergänge einplanen. 📌 Fazit:  Dein Lebensrad zeigt dir, wo du ansetzen kannst – und wo du dich selbst nicht vergessen solltest. Tipps, um dein Lebensrad sinnvoll zu nutzen Sei ehrlich. Es bringt nichts, Bereiche schönzureden. Sei brutal ehrlich mit dir selbst. Das tut vielleicht weh, aber nur so kannst du etwas ändern. Setze Prioritäten. Versuch nicht, alles gleichzeitig zu verbessern. Wähle einen oder zwei Bereiche aus und konzentriere dich darauf. Plane kleine Schritte. Große Ziele überfordern. Frag dich: „Was kann ich heute tun, um diesen Bereich um eine Stufe zu verbessern?“ Überprüfe regelmäßig. Das Lebensrad ist kein Einmal-Werkzeug. Nutze es alle paar Monate, um deinen Fortschritt zu überprüfen. Häufige Fehler bei der Lebensrad Vorlage – und wie du sie vermeidest ❌ Fehler 1: Du machst es einmal und vergisst es. ➡ Lösung:  Nutze das Lebensrad regelmäßig, z. B. alle 3 Monate. ❌ Fehler 2: Du bewertest zu oberflächlich. ➡ Lösung:  Frag dich ehrlich: Fühle ich mich in diesem Bereich wirklich wohl? ❌ Fehler 3: Du versuchst, alles auf einmal zu ändern. ➡ Lösung:  Fokussiere dich auf ein bis zwei Bereiche , nicht auf alle. Kostenlose Lebensrad Vorlage herunterladen Mit der Lebensrad Vorlage kannst du SOFORT starten. Sie ist einfach, klar und effektiv – genau das, was du brauchst, um endlich Klarheit in dein Leben zu bringen. 👉 Hier die Lebensrad Vorlage herunterladen! Fazit: Bring dein Leben ins Rollen Die Lebensrad Vorlage ist ein mächtiges Werkzeug, wenn du es richtig einsetzt. Es zeigt dir nicht nur, wo es hakt, sondern gibt dir auch die Möglichkeit, gezielt ins Handeln zu kommen. Aber denk daran: Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, Schritt für Schritt mehr Zufriedenheit in dein Leben zu bringen. Hol dir jetzt deine Lebensrad Vorlage und fang an. Denn dein Leben läuft nicht von selbst rund – du musst es drehen.

  • Fitness Tracker Ring im Test: Wenn dir ein Gadget sagt, wie du dich fühlen sollst

    Inhalt: Der Fitness Tracker Ring sagt: Du bist top. Mein Körper sagt: Echt jetzt? Wenn ein Gadget dich an deiner Wahrnehmung zweifeln lässt Die App labert mich mit Allerwelts-Blabla zu Wut auf ein Gadget – und was ich daraus lerne 399 Euro gespart – hoffentlich Fazit: Der Feind am Finger muss weg Ich habe mich jahrelang geweigert, einen Schrittzähler zu tragen. „Bringt doch eh nichts“, dachte ich. Und dann erinnerte ich mich an einen Ring, von dem ich vor vier Jahren gehört hatte... Ich kam, sah und kaufte. Ein smarter Ring, der alles  misst: Schlaf, Stress, Herzratenvariabilität (HRV), Erholung, Aktivität...  Klingt nach einem Traum für jemanden, der wissen will, wie es wirklich um die eigene Gesundheit steht. Ich wollte harte Daten , keine vagen Vermutungen. Endlich schwarz auf weiß sehen, wie mein Körper funktioniert – und gezielt gegensteuern, wenn etwas nicht stimmt. Tja. Nach drei Wochen kann ich sagen: Ich habe jetzt Daten . Und eine Menge Wut. Der Fitness Tracker Ring sagt: Du bist top. Mein Körper sagt: Echt jetzt? Laut meinem digitalen Gesundheitscoach bin ich in ausgezeichneter  Verfassung: ✅ Fitness: top. ✅ HRV: top. ✅ Resilienz: hervorragend – besser geht’s nicht. ✅ Entspannung: optimal. Und jetzt rat mal, wie ich mich fühle? Gar nicht top. Ich wache gerädert auf, lese in der App, dass mein Schlaf perfekt  war – und könnte lachen. Oder heulen. Ich bin müde, ausgelaugt, aber laut Tracker sollte ich heute sportliche Höchstleistungen vollbringen. Mein Schlaf soll sich angeblich verbessert haben – obwohl ich absolut nichts an meinem Schlafverhalten geändert habe.   Die App misst REM-Schlaf, Tiefschlaf und leichten Schlaf und Wachzeiten  – alles in super Werten. Ich stehe trotzdem wie gerädert auf. „Kardiovaskuläres Alter: 8 Jahre jünger!“  – Na, dann kann ich ja beruhigt sterben. „Ausdauerleistungsfähigkeit: Spitzenwert!“  – Ach ja? Sag das mal meinen Beinen nach dem letzten Sport. „Stress? Kaum vorhanden!“  – Interessant. Ich bin kurz davor, dieses Ding aus dem Fenster zu pfeffern. Wenn ein Gadget dich an deiner Wahrnehmung zweifeln lässt Klar, objektive Werte können hilfreich sein. Aber was passiert, wenn dein Körper und die Technik zwei völlig unterschiedliche Geschichten erzählen? Ich fühle mich müde  – das Ding sagt, ich sei top erholt. Ich fühle mich gestresst  – das Ding sagt, ich sei tiefenentspannt. Oder ich fühle mich tiefenentspannt - das Ding sagt, ich sei gestresst und soll auf mich aufpassen. Ich liege seit zwei Stunden wach  – und bekomme den Vorschlag, die Beine zu vertreten. Ok. Ich übernehme die Technik. Ich glaube ihr, vertraue den Messwerten, lasse mich darauf ein. Und dann funkt mein Körper dazwischen und sagt: „Ähm, nein.“ Mein Kopf erzählt mir eine Menge Geschichten. Den ganzen Tag. Zahlen, Werte, Analysen – alles schön und gut. Aber kann mein Körper lügen? Ich schneide vielleicht im Vergleich zu meiner Altersgruppe super ab. Aber ich vergleiche mich nicht mit irgendeiner Statistik. Ich vergleiche mich mit mir selbst.  Und mir selbst vor 20 Jahren. Und dieser Vergleich fühlt sich ganz anders an als das, was mir da als „Optimum“ verkauft wird. Die App labert mich mit Allerwelts-Blabla zu Jeden Tag eine neue Weisheit: 👉 „Dein Schlaf-Zeitplan wird immer regelmäßiger! Darauf kannst du stolz sein!“  – Äh, nein. Ich habe absolut nichts verändert. 👉 „Bleib dran! Du hast sehr darauf geachtet, einen konstanten Schlaf-Zeitplan einzuhalten!“  – Habe ich nicht. 👉 „Überlege, wie du vom Stress in die Entspannung gekommen bist, um das zu wiederholen.“  – Oh, wie wäre es, wenn ich mir einfach keinen Stress  über diesen Unsinn mache? Und dann die Krönung: „Hülle dich ganz in deine Gesundheit ein.“ Äh, wie bitte? Ich soll mich in meine Gesundheit einhüllen ? Also wenn ich das nächste Mal wie gerädert aufwache, hülle ich mich in meine „optimale Tagesform“ ein und hoffe auf ein Wunder? Nein, danke. Wut auf ein Gadget – und was ich daraus lerne Und dann passiert etwas, das mich wirklich stutzig macht: Ich ärgere mich. Richtig. Kräftig. Nicht über die 30 Euro Versandkosten. Nicht darüber, dass ich drei Wochen mit einem überflüssigen Tracker rumgelaufen bin. Nein, es ist die Dreistigkeit, mit der mir dieses Ding meine eigene Wahrnehmung abspricht. Ich meine: Ein Gadget für 399 Euro  sagt mir, wie ich mich fühlen soll? Und genau das ist der Punkt, an dem ich mir denke: Wow. Vielleicht sollte ich mal selbst drauf schauen, was hier gerade passiert. Ich habe mich von einem technischen Gerät so triggern lassen, dass ich mich ernsthaft aufrege. Über eine App. Über ein paar Zahlen auf dem Display. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle mal meinen eigenen Artikel über Gelassenheit  lesen. (Den habe ich noch nicht fertig, bin halt gelassen.) Diesen Artikel zur Kontrolle werde ich auf jeden Fall noch mal lesen. Fazit: Der Feind am Finger muss weg Ich wollte ein Gadget, das mir hilft, meine Gesundheit besser zu verstehen. Stattdessen habe ich ein Gerät bekommen, das mich regelmäßig zur Weißglut treibt, mir für mich falsche Wahrnehmungen suggeriert und mich immer wieder an meiner eigenen Körperwahrnehmung zweifeln lässt. Dafür habe ich aber gelernt, nochmal hinzuschauen, wem ich die Macht geben will: Mir, meiner Wut, meiner Kontrolle? Wut kann so ein schöner Hinweisgeber für einen selbst sein. Fitness Tracker Ring ich danke dir. Ich kann meinem Körper trauen. Aber nicht diesem Ding. 👉 Abbruch nach drei Wochen. Es war mir ein Fest – aber du wirst mich nicht weiter belügen.

  • Warum du dich nicht reparieren kannst – und warum Selbstwahrnehmung der Schlüssel ist

    Inhalt: 1. Warum Selbstreflexion nicht reicht – und warum Selbstwahrnehmung der Schlüssel ist 2. Die Angst, nicht mehr zu funktionieren 3. Selbstwahrnehmung statt Kontrolle – warum du deine Impulse aushalten musst 4. Freiheit beginnt da, wo du den Handlungsimpuls aushältst 5. Die große Illusion: Selbstbestimmung oder nur Anpassung? 6. Die 3 Fragen zur echten Selbstwahrnehmung Fazit: Freiheit beginnt da... Du bist erfolgreich, rational, ein Problemlöser. Wenn etwas nicht funktioniert, analysierst du es, findest den Defekt und behebst ihn. Und du erwartest, dass das auch mit dir selbst funktioniert. Das Problem ist nur: Menschen funktionieren nicht wie Maschinen. Michael Bordt beschreibt es in seinem Buch „Die Kunst sich selbst auszuhalten“ treffend: „Unsere Lösungsstrategien, die wir meistens mit großem Erfolg bei technischen Problemen anwenden, lassen sich nicht auf Menschen übertragen.“ Das ist der Denkfehler. Dein Innenleben ist kein Algorithmus, den du optimieren kannst. Und dein Unwohlsein ist kein Software-Bug, den du einfach rauspatchen kannst. 1. Warum Selbstreflexion nicht reicht – und warum Selbstwahrnehmung der Schlüssel ist Du kennst dich gut. Du verstehst deine Muster. Du analysierst deine Emotionen. Aber warum verändert sich dann trotzdem nichts? Bordt macht eine klare Unterscheidung: Selbstreflexion ist nicht gleich Selbstwahrnehmung. Selbstreflexion heißt: Du denkst über dich nach. Selbstwahrnehmung heißt: Du spürst , was ist – ohne es zu bewerten oder sofort zu verändern. Zitat Bordt: „Die Reflexion über unsere Emotionen führt nicht automatisch zu mehr innerer Freiheit.“ Reflektieren kannst du stundenlang. Aber solange du dich selbst nicht wahrnimmst , bleibst du in einer kognitiven Dauerschleife hängen – und wunderst dich, warum du dich trotz all deiner Erkenntnisse immer noch getrieben fühlst. 2. Die Angst, nicht mehr zu funktionieren „Alles, was den reibungslosen Ablauf unseres Alltags gefährdet, gefährdet uns damit selbst.“ Genau hier liegt die Crux: Wer jahrelang auf Höchstleistung getrimmt ist, hat Angst davor, langsamer zu werden. Denn was, wenn du dann nicht mehr so gut funktionierst wie vorher? Das ist die eigentliche Angst. Nicht vor Veränderung – sondern davor, dass du nicht mehr reibungslos läufst. Dass du deinen Drive verlierst. Dass du stehen bleibst und feststellst: Das hier war gar nicht mein Leben. Genau das passiert, wenn du dich mit To-do-Listen und Zielen betäubst: Du drehst dich immer schneller – aber kommst nicht wirklich irgendwo an. Wie Michael Bordt schreibt: „Spüren wir wirklich, dass es so richtig ist, wie wir leben?“ Diese Frage stellst du dir nicht in der Selbstreflexion. Sie taucht auf, wenn du aufhörst, dich selbst zu übertönen. 📌 „Es geht darum, in unserem Leben die Tiefe zuzulassen, ohne die unser Leben zunehmend verflacht oder – wenn Stress dazukommt – zu einem Hamsterrad wird.“ (Michael Bordt) 3. Selbstwahrnehmung statt Kontrolle – warum du deine Impulse aushalten musst Der Reflex ist klar: Wenn sich eine unangenehme Emotion zeigt, willst du sie sofort loswerden. Du willst sie verstehen, analysieren, erklären. Oder du willst sie einfach wegdrücken. Und ich kenne das nur zu gut.  Lange dachte ich, Aktionismus wäre einfach mein natürlicher Antrieb. Immer weitermachen, nie stillstehen – das war meine Stärke. Bis ich gemerkt habe: Es war auch ein Muster.  Ein Weg, mich nicht wirklich aushalten zu müssen. Bordts Sisyphos-Analogie:  „Die Strafe der Götter, Tag aus, Tag ein ohne Sinn und Ziel dieselbe Tätigkeit verrichten zu müssen, ist die logische Konsequenz seines Versuchs, den Tod abzuschaffen.“ 💡 Und genau das tun wir – immer wieder. Wir glauben, wenn wir nur noch härter arbeiten, noch besser kontrollieren, noch mehr optimieren , dann entkommen wir dem inneren Druck. Doch genau dieses Kontrollstreben ist die Schleife, die uns gefangen hält. Selbstwahrnehmung bedeutet, diese Schleife zu durchbrechen – nicht durch mehr Kontrolle, sondern durch bewusstes Spüren. Bordt sagt: „Es bedeutet, eine starke, unruhige, angespannte Körperreaktion wahrzunehmen – und sie auszuhalten.“ Das ist der Schlüssel. Nicht verändern. Nicht manipulieren. Nur wahrnehmen. Und ja, das fühlt sich schmerzhaft an. Dein Körper rebelliert, dein Geist sucht nach einer schnellen Lösung. Doch genau hier passiert der entscheidende Shift: Zitat Bordt: „Wer bereit ist, diesen Zustand wahrzunehmen, ist währenddessen auch bereit, ihn auszuhalten.“ Das ist die Essenz von Selbstwahrnehmung . 4. Freiheit beginnt da, wo du den Handlungsimpuls aushältst „Der Schlüssel zur Freiheit liegt darin, dem Handlungsimpuls nicht sofort zu folgen.“ Wenn dich eine E-Mail triggert, ist dein erster Impuls vielleicht, sofort zurückzuschießen. Nicht, weil es klug ist – sondern weil es die Spannung reduziert. „Haben Sie die Spannung nicht ausgehalten, in die die E-Mail Sie versetzt hat?“ Genau darum geht es: Die innere Spannung auszuhalten, ohne sofort zu reagieren. Denn die meisten Menschen reagieren nur, um sich kurzfristig besser zu fühlen – nicht, weil es die beste Entscheidung ist. Selbstwahrnehmung heißt, den Impuls wahrzunehmen, aber nicht sofort nachzugeben. 5. Die große Illusion: Selbstbestimmung oder nur Anpassung? Martin Heidegger beschreibt es als Modus des man : Menschen glauben, sie führen ein individuelles Leben. In Wahrheit leben sie, wie „man“ eben lebt. „Man“ macht Karriere. „Man“ arbeitet hart. „Man“ will noch erfolgreicher sein. Und weil das „Man“ funktioniert, hinterfragt es niemand. Doch dann beginnt die eigentliche Angst: Bordt: „Wenn wir beginnen, uns so, wie wir sind, umfassend in den Blick zu nehmen, dann steigt die Angst in uns auf, dass wir nicht mehr ganz so gut funktionieren können wie vorher.“ Es ist nicht die Angst vor dem Umbruch. Es ist die Angst davor, nicht mehr in den alten Mustern mithalten zu können. Doch tief drinnen ahnst du es längst: „Menschliches Leben gewinnt seinen Reichtum durch Tiefe.“ Ein erfülltes Leben entsteht nicht durch ständiges Funktionieren, sondern durch Tiefe. 6. Die 3 Fragen zur echten Selbstwahrnehmung Wenn du wirklich  aus deinen Mustern aussteigen willst, stell dir nicht die üblichen Coaching-Fragen nach deinen Zielen und Erfolgen. Stell dir stattdessen diese drei Fragen von Bordt: Worauf bezieht sich mein Gefühl?  (Was oder wer hat es ausgelöst?) Welche Emotion ist es?  (Wut, Angst, Scham…?) Warum habe ich sie?  (Welcher Wert steckt dahinter?) Diese Fragen bringen dich raus aus dem Denken – und rein ins Fühlen. Denn solange du dich nur selbst analysierst, bleibst du an der Oberfläche. Erst wenn du deine eigene Unruhe wirklich spürst, kommt die Transformation. Fazit: Deine innere Freiheit beginnt nicht damit, dass du dich noch besser verstehst. Sie beginnt da, wo du dich aushältst, ohne sofort einzugreifen. Willst du weiter analysieren – oder endlich spüren?

  • Umgang mit schwierigen Mitarbeitern: Wenn du voller Begeisterung kommst – und auf Gleichgültigkeit triffst

    Inhalt: Die größte Enttäuschung? Wenn du voller Freude kommst – und auf Gleichgültigkeit triffst 1. Die Story: Tom und die motivierte Leere 2. Umgang mit schwierigen Mitarbeitern beginnt mit Verstehen 3. Mitarbeiter richtig einsetzen: Kennst du dein Team wirklich? 4. Motivation beginnt mit Empathie & Kommunikation 5. Wann du loslassen solltest Fazit: Willst du Feuer entfachen – oder tote Kohlen anhauchen? Die größte Enttäuschung? Wenn du voller Freude kommst – und auf Gleichgültigkeit triffst „Es gibt keine größere Enttäuschung, als wenn du mit einer recht großen Freude im Herzen zu gleichgültigen Menschen kommst.“– Christian Morgenstern Du hast eine geniale Idee, bist Feuer und Flamme – und dein Team? Guckt dich an wie eine Kuh, die ins Uhrwerk starrt. Null Reaktion.  Kein Funke springt über. Vielleicht fragst du dich: 👉 „Bin ich zu euphorisch – oder sind die einfach alle tot von innen?“ 👉 „Warum trifft mich die Gleichgültigkeit meiner Mitarbeiter so sehr?“ 👉 „Wie soll ich sie motivieren, wenn sie sich nicht mal selbst interessieren?“ Gute Nachrichten: Das Problem bist nicht (nur) du – aber auch nicht (nur) sie. Lass uns das zerlegen. 1. Die Story: Tom und die motivierte Leere Tom ist ein erfolgreicher Unternehmer. Ein Typ, der Dinge aufbaut, der Chancen sieht, wo andere nur Probleme sehen. Sein Unternehmen läuft. Seine Zahlen stimmen. Aber sein Team? Nicht eine Spur von Begeisterung. Er steckt Herzblut in jedes neue Projekt, denkt langfristig, investiert – aber wenn er seine Leute anspricht, fühlt es sich an, als würde er in einen leeren Raum rufen. Er probiert alles: ✔ Bonuszahlungen – bringen nur kurzfristig was. ✔ Teambuilding-Events – nach zwei Wochen ist alles wieder wie vorher. ✔ Mehr Feedback – interessiert scheinbar niemanden. Und dann fällt ihm ein Satz ins Auge: „Du kannst kein Feuer in anderen entfachen, wenn sie nur nasses Holz sind.“ Tom hatte die falschen Leute um sich. Nicht alle. Aber ein paar, die einfach nicht an Bord waren. Nicht, weil sie faul waren – sondern weil sie längst innerlich gekündigt hatten. Und das ist der Punkt: Motivation ist keine Einbahnstraße. 2. Umgang mit schwierigen Mitarbeitern beginnt mit Verstehen Gleichgültigkeit triggert viele von uns, weil sie unsere eigene Begeisterung infrage stellt. Wenn du für etwas brennst, willst du, dass andere es auch fühlen. Wenn sie es nicht tun, fragst du dich: Liegt es an mir? Bin ich der Einzige, der hier was bewegen will? Hier kommt die bittere Wahrheit: 👉 Du kannst niemanden mitreißen, der nicht mitgerissen werden will. 👉 Nicht jeder, der still ist, ist unmotiviert – aber manche sind es einfach. 👉 Manche Leute sitzen im falschen Job, ohne es selbst zu merken. Und da hilft kein Bonus, kein Coaching, keine Motivationsrede. Was hilft? Klare Entscheidung: Wer passt hierher – und wer nicht? 3. Mitarbeiter richtig einsetzen: Kennst du dein Team wirklich? Vielleicht ist es keine Lustlosigkeit. Vielleicht ist es Überforderung, fehlende Perspektive oder ein stiller Frust , der nie angesprochen wurde. Hier kommt das Geheimnis erfolgreicher Teams : 👉 Mitarbeiter richtig einsetzen. 💡 Menschen sind unterschiedlich – und müssen unterschiedlich geführt werden. 🔹 Introvertierte brauchen Zeit zum Nachdenken, Extrovertierte denken beim Reden. 🔹 Manche brauchen klare Strukturen, andere Freiraum. 🔹 Einer will Sicherheit, der andere Wachstum. Nutze Persönlichkeitstests wie 16Personalities oder den Gallup StrengthsFinder, um herauszufinden: ✔ Wer ein ruhiger Stratege ist – und wer der geborene Macher. ✔ Wer Struktur braucht – und wer am besten frei arbeitet. ✔ Wer mit Zahlen glänzt – und wer mit Worten. Denn nichts frustriert mehr als ein Job, in dem du dich nicht ausleben kannst. 👉 Heißt für dich als Führungskraft: Finde heraus, wo deine Leute wirklich aufblühen – oder lass sie los. 4. Motivation beginnt mit Empathie & Kommunikation Die meisten „unmotivierten“ Mitarbeiter haben kein Energieproblem – sondern ein Sinn-Problem . ❌ Fühlen sie sich gehört? ❌ Haben sie das Gefühl, dass ihre Arbeit zählt? ❌ Oder sind sie längst innerlich raus, weil niemand mit ihnen spricht? 💡 Der Schlüssel: Kommunikation. Nicht im Sinne von „Mehr Meetings“, sondern: ✅ Fragen stellen.  „Was läuft für dich gerade nicht?“ ✅ Wirklich zuhören.  Nicht nur auf Antworten warten. ✅ Ernst nehmen.  Vielleicht liegt ein echtes Problem vor. ✅ Frage: Was brauchst du? ✅ selbst klar sein : Ich brauche... Die Gallup-Studie zeigt: 🔹 Wer in Entscheidungen einbezogen wird, bleibt dreimal so lange im Unternehmen. 🔹 Mitarbeiter mit regelmäßigen Gesprächen fühlen sich 2x wertvoller. 🔹 Fehlende Anerkennung killt Motivation stärker als schlechte Bezahlung. 💡 Heißt: Wer nicht spricht, verliert sein Team. 5. Wann du loslassen solltest Manchmal hast du einfach die falschen Menschen im Team. 🚨 Kritische Signale: Sie ziehen das gesamte Team runter. Sie sind nicht bereit, sich zu verändern. Egal, was du tust – es gibt keinen Fortschritt. Dann ist es Zeit für Klartext. Denn es bringt nichts, dich selbst zu verbiegen, um jemanden zu retten, der nicht gerettet werden will. Das bedeutet nicht, dass du jemanden eiskalt rausschmeißen sollst – aber es bedeutet, dass du keine Energie mehr an die Falschen verschwendest. Fazit: Willst du Feuer entfachen – oder tote Kohlen anhauchen? Das Business gehört dir. Deine Energie ist begrenzt. Wählst du, sie für die Richtigen zu investieren – oder für die Falschen zu verpulvern? 💡 „Wie motiviere ich meine Mitarbeiter?“ Antwort: Indem du aufhörst, sie zu motivieren – und anfängst, sie zu verstehen. 💡 „Wie gehe ich mit schwierigen Mitarbeitern um?“ Antwort: Mit Klarheit. Mit Konsequenz. Und mit einem verdammt guten Blick dafür, wo jemand wirklich hingehört. Denn am Ende des Tages zählt nur eins:🔥 Lässt du dein Feuer ersticken – oder brennst du trotzdem weiter?

  • Gelassen durch die Wechseljahre: Wie basische Ernährung dir hilft

    Teil 8 der Serie: Stress abbauen, den Körper entlasten und wieder in Balance kommen Inhalt: Die Wechseljahre: Keine Strafe, sondern ein Weckruf Übersäuerung: Was wirklich hinter deinen Beschwerden steckt Wie basische Ernährung deinen Körper unterstützt Bewegung: Dein natürlicher Säure-Regulator Praktische Tipps für deinen Alltag Von der „alten Hexe“ zur „weisen Frau“: Was wir verloren haben Fazit: Deine Wechseljahre, deine Entscheidung Die Wechseljahre: Keine Strafe, sondern ein Weckruf Du glaubst, Hitzewallungen, Gewichtszunahme und Schlafstörungen sind einfach das unausweichliche Schicksal jeder Frau über 40? Dann lass dir sagen: Das stimmt nicht. Die Wechseljahre sind keine Strafe der Natur – sie sind das Ergebnis deines Lebensstils. Die gute Nachricht? Du kannst etwas dagegen tun. In anderen Kulturen haben Frauen oft nicht mal annähernd die Beschwerden, die bei uns fast schon als „normal“ gelten. Warum? Weil sie weder ihren Körper mit Übersäuerung quälen noch künstliche Hormone einwerfen, um die Symptome zu betäuben. Sie haben verstanden: Wechseljahre sind keine Krankheit – sie sind eine Chance, deinem Körper endlich das zu geben, was er wirklich braucht. Wie wäre es, die Wechseljahre als Einladung zu sehen? Zurück zur Balance. Zurück zu dir. Mit basischer Ernährung kannst du viele der „Nebenwirkungen“ einfach ausschalten. Schluss mit dem Hormonchaos, den Schlafstörungen und der „quadratischen Mamsell“, die eine Freundin mal so treffend beschrieben hat. Übersäuerung: Was wirklich hinter deinen Beschwerden steckt Schon Hildegard von Bingen wusste: „Die Frau hat die Menstruation, die sie benötigt.“ Während der fruchtbaren Jahre ist die Periode wie eine monatliche „Schönheitsversicherung “ – sie hilft, überschüssige Säuren und Schadstoffe auszuscheiden. Doch was Hildegard auch betonte: Je stärker der Körper übersäuert ist, desto schmerzhafter und intensiver sind die Symptome. Übersäuerung verstärkt nicht nur die Beschwerden während der Menstruation, sondern macht sich in den Wechseljahren umso deutlicher bemerkbar. Doch mit den Wechseljahren entfällt diese Möglichkeit der Reinigung . Was passiert? Säuren und Gifte bleiben im Körper zurück und führen zu Symptomen wie: Hitzewallungen und Schwitzen:   Dein Körper versucht, Säuren über die Haut loszuwerden. Schlafstörungen: Übersäuerung stresst dein Nervensystem und verhindert, dass du zur Ruhe kommst. Gewichtszunahme: Säuren werden neutralisiert und hartnäckig in Fettzellen eingelagert. Das Ergebnis? Die berüchtigte „quadratische Mamsell“. Osteoporose: Dein Körper zapft Mineralstoffe aus den Knochen, um überschüssige Säuren zu binden. Hautalterung: Übersäuerung zerstört das Bindegewebe und fördert Faltenbildung. Ödeme: Überschüssige Säuren werden im Gewebe „geparkt“ und sorgen für Wassereinlagerungen. Venenprobleme: Übersäuerung schwächt die Gefäßwände, was zu Krampfadern und schweren Beinen führt. Depressionen: Ein dauerhaft übersäuerter Körper kann das Nervensystem aus dem Gleichgewicht bringen und die Stimmung negativ beeinflussen. Haarausfall: Der Säureüberschuss schwächt Haarwurzeln, was zu verstärktem Haarausfall führen kann. Arteriosklerose: Säuren greifen die Gefäße an und fördern Ablagerungen in den Arterien. Rheuma und Gicht:   Übersäuerung entzündet Gelenke und lagert Harnsäurekristalle ab. Hildegard von Bingen hatte recht: Säuren, die nicht ausgeschieden werden, „lagern sich ein“ und machen uns wortwörtlich sauer – körperlich und emotional. Diese Symptome sind kein unausweichlicher Teil des Alterns. Sie sind Signale deines Körpers , dass er nach Balance sucht. Gelassen durch die Wechseljahre: Wie basische Ernährung deinen Körper unterstützt Eine basische Ernährung ist der Schlüssel, um gelassen durch die Wechseljahre zu kommen. Sie beruhigt das Hormonchaos, stärkt deinen Körper und mindert typische Beschwerden wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen – und das ganz natürlich. Hier ist, wie sie wirkt: Hormonchaos beruhigen: Basische Lebensmittel wie Gemüse, Kräuter, Kartoffeln und Mandeln helfen deinem Körper, überschüssige Säuren abzubauen. Dadurch wird die hormonelle Umstellung sanfter. Knochen und Bindegewebe stärken: Mineralstoffe aus grünem Blattgemüse und Nüssen fördern die Regeneration von Knochen und Bindegewebe – wichtige Bausteine, um Osteoporose vorzubeugen. Schlacken vermeiden: Mit einer basischen Ernährung hilfst du deinem Stoffwechsel, Säuren effizient auszuscheiden, bevor sie in Fett und Wasser gebunden werden. Besser schlafen: Basische Lebensmittel wie Gurken, Spinat und Avocados unterstützen dein Nervensystem und fördern eine erholsame Nachtruhe. Bewegung: Dein natürlicher Säure-Regulator Bewegung ist eine der effektivsten Möglichkeiten, Säuren abzubauen und deinen Körper zu entlasten. Aber nicht jede Art von Bewegung hilft. Sanfte Bewegung:   Yoga, Spaziergänge oder Schwimmen regen den Stoffwechsel an, ohne zusätzliche Säuren zu produzieren. Moderater Sport:   Nordic Walking, Pilates oder leichtes Krafttraining stärken deinen Körper, ohne ihn zu überfordern. Entspannung: Atemübungen und Stretching bauen Stress ab – ein wesentlicher Faktor, um deinen Säure-Basen-Haushalt zu stabilisieren. Praktische Tipps für deinen Alltag Basische Rezepte, die schmecken: Wie wäre es mit einer Quinoa-Gemüse-Bowl, gebackenen Süßkartoffeln mit Kräuterquark oder einer basischen Zucchini-Spinat-Suppe? Diese Gerichte sättigen und unterstützen deinen Körper. Kräutertees gegen Hitzewallungen: Salbei und Frauenmantel sind deine natürlichen Helfer, um überschüssige Hitze zu regulieren. Basische Bäder: Ein basisches Vollbad zieht Säuren über die Haut heraus – perfekt für eine kleine Wellness-Auszeit. Routinen schaffen: Integriere tägliche Bewegung und basische Mahlzeiten in deinen Alltag, um nachhaltig Beschwerden zu lindern. Von der „alten Hexe“ zur „weisen Frau“: Was wir verloren haben Früher wurden Frauen in den Wechseljahren als weise und respektiert angesehen. Sie waren die „weisen Frauen“, die Hüterinnen des Wissens, die mit Lebenserfahrung und Klugheit die Gemeinschaft bereicherten. Heute? Wechseljahre werden oft als Ende der Jugend und Beginn des Verfalls dargestellt. Doch das ist ein kulturelles Missverständnis. Andere Kulturen zeigen uns, dass diese Lebensphase eine Zeit der Stärke, der Klarheit und der Neuorientierung sein kann. Frauen, die auf ihren Körper hören und ihn respektieren, erleben diese Zeit nicht als Verlust, sondern als Gewinn. Fazit: Deine Wechseljahre, deine Entscheidung Die Wechseljahre sind kein unausweichliches Schicksal. Sie sind deine Chance, bewusster mit deinem Körper umzugehen. Mit basischer Ernährung, regelmäßiger Bewegung und einer neuen Sichtweise kannst du diese Zeit gelassen und gestärkt erleben – ohne Hormonchaos, Schlafstörungen oder „quadratische Mamsell“. Fang heute an, deinem Körper das zu geben, was er wirklich braucht. Du wirst überrascht sein, wie viel sich ändern kann. Den Beginn der Serie findest du hier . Einmal Komplett-Detox findest du hier .

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